Mittwoch, 2. Dezember 2009
Cyberbullying ist keine Straftat
Lori Drew wurde wegen Cyberbullying mit tödlichem Ausgang angeklagt und nun vom einen Bundesrichter aus Los Angeles frei gesprochen. Drew hatte gemeinsam mit ihrer Tochter sich ein Account bei MySpace unter falschen Namen angelegt und so eine Freundin ihrer Tochter gemobbt und beleidigt. Dabei sind Sätze wie "die Welt werde ohne sie ein besserer Ort sein" gefallen. Darauf hin hat sich die gemobbte Freundin Megan das Leben genommen und Drew wurde angezeigt. Leider befindet sich das Cyberbullying in den USA außerhalb von Paragraphen und steht noch in keiner Beziehung zur Rechtslage oder einem vergleichbaren Urteil. Aus diesem Grund konnte Drew nur wegen des nicht autorisierten Zugangs verurteilt werden, da sie sich unter falschen Namen einen Zugang verschaffte.
Freitag, 27. November 2009
Faustus Eberle: Astra-Internet via Satellit
Die Möglichkeit, Online via Satellit zu gehen, scheint ein ausbaufähiger Markt zu sein, zumindest nach Meinung des europäischen Satellitenbetreiber SES/Astra. Nach dem man in Europa an den Start ging, Haushalte mit Internet-Zugang via Satellit zu versorgen, haben in den letzten 2 Jahren rund 40.000 Kunden diese Möglichkeit genutzt. Laut Astra werden es 10.000 mehr pro Quartal. Das Astra System Astra2Connect ist bereits flächendeckend in 14 Länden verfügbar. Vor allem ziehe man Nutzen in Bereichen, die nicht ans örtliche Netz gebunden werden können, wie zum Beispiel ländliche Gegenden.
Faustus Eberle
Faustus Eberle
Mittwoch, 25. November 2009
Auf der Suche nach den verschwundenen Apple Filmen
Nachdem Apple sein neustes Betriebssystem für die Set-Top-Box Apple TV auf Version 3.0 aktualisiert hatte, hagelte es Probleme. Viele der Anwender sahen nur noch leere Medienverzeichnisse, die vorher prall gefüllt mit Filmen, TV-Shows und Musikstücken waren. Apple konnte seine Anwender beruhigen, denn zum Glück wurde nichts gelöscht, sondern nur nicht mehr angezeigt. Aus diesem Grund musste Apple die Version 3.0.1 nachschieben, die wieder alles zum Guten wandte. Jetzt wies Apple darauf hin, dass man dieses Update dringend einspielen sollte und gab eine Anweisung zur Installation heraus. Demnach soll man die Set-Top-Box stromlos schalten, Stecker wieder rein, Neustart und via interne Software-Aktualisierung das Update aufspielen. Danach ganz wichtig: Wieder ein Neustart, sollte es Probleme geben, einfach "factory restore" und dann über "re-sync" mit iTunes wieder die Ordner füllen.
Freitag, 20. November 2009
Microsoft kauft Teamprise Software
Das Software-Unternehmen hat einen Käufer für seine Teamprise-Software gefunden und zwar Microsoft. Im Kernprodukt der Team Client Suite ist zum Beispiel ein Eclipse-Plug-In mit dem es möglich ist, über die Java-Entwicklungsumgebung auf den Microsofts Visual Studio Team Foundation Server zugreifen. Außerdem werden bei der Entwicklung die Betriebssysteme Linux und Mac OS X unterstützt. Bis auf Weiteres wird weiterhin SourceGear die Software im Portfolio anbieten - so lange bis Microsoft ein eigenes Produkt hat. Des Weiteren wird SourceGear auch die Support-Dienstleistungen anbieten.
Dienstag, 17. November 2009
Adobe Patch für Shockwave Player
Mit dem neuen Update von Adobe für das Produkt Shockwave Player werden insgesamt 5 kritische Sicherheits-Lecks geschlossen. Derzeit reicht ein Besuch einer manipulierten Webseite und schon könnte es passieren, dass sich Codes einschleusen über die Lecks. Diese Lecks wurden vom französischen Sicherheitsunternehmen VUPEN Security entdeckt und gemeldet. Bei diesen Fehlern handelt sich um Verarbeitungsfehlern von Pointern und Speicherverletzungen beim Einlesen von präparierter Shockwave-Dateien. Die meisten Anwender haben meist aber nur den Adobe Flash Player, der wiederum ist nicht von den Lücken betroffen.
Freitag, 13. November 2009
Faustus Eberle: Nintendo senkt Prognose
Der Spielekonsolen-Hersteller Nintendo erwartet für dieses Jahr eine schlechtere Umsatzprognose wie erhofft. Aus diesem Grund gab man jetzt offiziell die neue Gewinnprognose bekannt. Rechnen tut man nun mit 17,6 Prozent weniger Nettogewinn im Vergleich zum Vorjahr. Somit schreibt man zum ersten Mal seit 6 Jahren einen Ertragsrückgang. Obwohl man mit einer ordentlichen Preissenkung versucht, das Geschäft anzukurbeln, sinkt der Umsatz um satte 18,4 Prozent. Verantwortlich für die Misere macht neben der Wirtschaftskrise und dem übersättigten Markt auch der Preiskampf unter den Konkurrenten.
Faustus Eberle
Faustus Eberle
Mittwoch, 11. November 2009
SAP, Nokia und Giesecke machen gemeinsame Sache
Der Banknoten-Drucker Giesecke, SAP und zu guter letzt Nokia haben in einer Koproduktion den Markenfälschern den Kampf angesagt. In erster Linie geht es den Firmen um gefakte Produkte von Pharmaunternehmen und Luxusgüterhersteller. Dabei werden Produkte die bei jedem einzelnen Unternehmen schon geführt werden gebündelt und zu einer einzelnen Dienstleistung. So soll es möglich sein, ein Markenprodukt vom Produktionsort bis über die Lieferkette zu verfolgen, um so die Echtheit zu garantieren. Man setzt dabei auf fälschungssichere Produktcodes.
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